Amadeus  Kammerorchester  Salzburg

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 Simone Fontanelli - Dirigent  

Der Komponist und Dirigent Simone Fontanelli, geboren 1961 in Mailand, gilt als eine der interessantesten und authentischsten Musikerpersönlichkeiten. Er studierte Gitarre bei Notis Mavroudis und Giorgio Oltremari und Philosophie an der Universität in Mailand. 1989 schloß er sein Kompositionsstudium als Schüler von Davide Anzaghi und Umberto Rotondi am Konservatorium in Mailand ab. Er gewann erste Preise beim Internationalen Wettbewerb „Ville de Bagneux“ ( 1988, Frankreich) und mit seinem Orchesterwerk „Dove nessuno passa“ den 6. Salzburger Internatinalen Mozart Wettwerb (1995).

Simone Fontanelli studierte Dirigieren bei Laszlo Somogyi und Peter Eötvösin Ungarn und wurde als Gastdirigent zu diversen Festivals eingeladen. (Salzburger Festspiele, Budapest-Spring-Festival, London-RAM Int. Comp. Festival, Villa Real-Cambra XX, Aspekte Salzburg , Festivals in Rom, Mailand, Tel-Aviv, Jerusalem, Taichung u.a.). Er war Chefdirigent vom Milano Ensemble (1985 -1988), vom Latina Logos Ensamble (1985 -1988) und vom Spazi Sonosi Ensemble (1989 -1991). 1980 und 1981 erhielt er das „Diploma di Merito“ für Instrumentale Zeitgenössische Musik an der Accademia Chigiana in Siena.

            Seit 2000 hat er einen Lehrauftrag für Neue Musik an der Universität Mozarteum Salzburg. Seit 2003 ist Simone Fontanelli Direktor des Gamper Festivals für Zeitgenössische Musik (Brunswick, Maine-USA) und unterrichtet am angesehen „Bowdoin Summer Music Festival“ in Brunswick.  Er wird für zahlreiche Meisterkurse und Vorträge über Musikanalyse, Kammermusik, Dirigieren und Komposition an vielen wichtigen Universitäten in Europa, Asien und Amerika wie an der Julliard School in New York, der Lamont School in Denver, der Yehudi Menuhin School, der Royal Academy of Music und der Guildhall School of Music and Drama in London, der F. Liszt Academy in Budapest u.a. eingeladen. Küzlich dirigierte er das Chjanghua Youth Philharmonic Orchestra und das National Symphony Orchester in Taiwan und die Israel Contemporary Players.

„Ich hatte das großartige Glück, mein Werk NIGHT OF THE FOUR MOONS, dirigiert vom talentierten italienischen Dirigent Simone Fontanelli, beim Bowdoin Festival in Maine zu hören. Es ist selten, dass meine Musik mit solch einer Sensibilität und Einsicht, verbunden mit großartiger technischer Fertigkeit, aufgeführt wird. Meine herzlichsten Glückwünsche für so einen wunderbaren Musiker!“ George Crumb

„ Ich kenne den Komponisten Simone Fontanelli seit vielen Jahren und schätze sehr sein großes Talent. Ich bin glücklich, dass sein gewonnener Mozart Preis in Salzburg meine Einschätzung bestätigt. Seine Art Musik zu machen und seine Annäherung an die Musik ist meiner sehr ähnlich.“ György Kurtag

„…Der erfahrene italienische Dirigent Simone Fontanelli leitete das Manson Ensemble mit sicherer Hand.  (…) Die sechs Stücke von Webern op 6 wurden sehr gut umgesetzt und erreichten einen wahrlich zerschmetternden Höhepunkt. Barry Millington – The Times

 Paul Roczek - co-founder

Paul Roczek wurde 1947 in Wien geboren. Er erhielt eine glänzende geigerische Ausbildung durch Franz Samohyl in Wien und Max Rostal in Bern. Schon während seiner Studienzeit war er Mitglied der Wiener Philharmoniker und später des weltbekannten Ensembles "Die Wiener Solisten".

Nach erfolgreicher Teilnahme an internationalen Wettbewerben widmete er sich insbesonders der Kammermusik: er gründete das Österreichische Streichquartett und das Streichtrio Anton Webern und spielte auf Festivals mit vielen wichtigen Musikern, u.a. Vegh, Gitlis, Leister, Rampal, Menuhin, Engel, Shetler, Kontarsky usw.
Er ist heute ständiger Gast auf den europäischen Konzertpodien und unternimmt auch wiederholt Tourneen nach Übersee.

Schon 1969 übernahm Roczek eine Violinklasse an der Universität Mozarteum und wurde 1976 zum o.Universitätsprofessor berufen. Zehn Jahre hindurch übte er das Amt des stellvertretenden Rektors aus und war von 1990 bis 2002 Leiter der Internationalen Sommerakademie. In den letzten Jahren weitete er seine Lehrtätigkeit weltweit aus und war u.a. zu Gast in Moskau und New York, Bloomington, Brüssel, Mailand, Prag und Tallin und ist Gastprofessor bei der Menuhin-Academy in Gstaad und bei der National Australian Academy in Melbourne.
Als Geiger kann man Roczek in vielen Kulturstädten Europas und den USA hören, wo er mit Freunden die großen Werke der Kammermusikliteratur spielt sowie gelegentlich auch solistisch auftritt.

 Michaela Girardi - Koncertmeister  

Michaela Girardi, geboren 1980 in Salzburg, Österreich, erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren am Salzburger Musikschulwerk. Seit ihrem vierzehnten Lebensjahr studiert sie bei Prof. Paul Roczek an der Universität ‘Mozarteum’ Salzburg. Nach ausgezeichnetem Abschluss des ersten Studienabschnitts erhielt sie ein Stipendium und eine Einladung an der Indiana University in den USA bei Prof. Mauricio Fuks zu studieren. Nach dem Auslandsjahr nahm sie ihr Studium bei Prof. Paul Roczek wieder auf und arbeitete in seiner Klasse als  Studienassistentin für Kammermusik. Seit 2004 studiert sie bei Prof. Shmuel Ashkenasi an der Musikhochschule Lübeck dank eines Auslandsstipendiums der Rotary Foundation.

Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Gerhard Schulz, Lewis Kaplan, Igor Oistrach, Dmitry Sitkovetsky und Ruggiero Ricci ergänzen ihre Ausbildung.

Michaela’s Talent zeichnete sich rasch ab. Bereits im Alter von 10 Jahren gewann sie den ersten Preis beim Musikwettbewerb ‘Jugend für Mozart’ und hatte ihren ersten Soloauftritt mit Mozart’s Violinkonzert KV 211 und dem Salzburger Sinfonieorchester. Seither gab sie zahlreiche Solokonzerte u.a. mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall, der Jungen Philharmonie Salzburg, den Salzburger Musici, der Jungen Philharmonie Wien, der Nizhny Novgorod Philharmonie, dem Orchestra giovanile „Alpe Adria“ und der Salzburger Kammerphilharmonie. 2004 spielte sie mit dem Bruckner Orchester Linz Paul Hindemith’s Kammermusikkonzert Nr.4 für Solovioline und 2005 die Schottische Fantasie von Max Bruch. Für 2007 wurde sie eingeladen, bei den Salzburger Kulturtagen mit dem Mozarteumorchester im großen Festspielhaus das Violinkonzert in D-Dur von Johannes Brahms aufzuführen.

Seit ihrem ersten großen Erfolg bei „Jugend für Mozart“ wurde Michaela mit weiteren Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet (1.Preis Jugend Musiziert, 1.Preis Prima la Musica, 1.Preis Alpe Adria/ Gorizia, 3.Preis Gradus ad Parnassum, 3.Preis Brahms Wettbewerb Pörtschach). 1997 erhielt Michaela den Christa-Richter-Steiner-Preis des Vereins der Freunde und Förderer der Hochschule Mozarteum Salzburg.

Bei der Mozartwoche 2002 spielte sie im Grossen Saal des Mozarteums die Uraufführung des Werkes „Sinabro“ von Jin-Sun Yu, der Siegerkomposition des 8. Mozartwettbewerbs für Violine solo.

                Neben ihren solistischen Auftritten im In- und Ausland beschäftigt sich Michaela intensiv mit Kammermusik und ist regelmäßiger Gast bei diversen Festivals wie dem Open Chamber Music Seminar in Prussia Cove , der Salzburger Mozartwoche, dem Millstätter Kultursommer, den Salzburger Aspekten, den Salzburger – und Goldegger Schlosskonzerten u.a..

                Mit dem 2002 von ihr gegründeten „Trio Tombre“ und dem Schlagzeuger Martin Grubinger im Ensemble “Strings and Percussion“ pflegt sie eine rege Konzerttätigkeit und spielte bereits in Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie und dem Wiener Konzerthaus.

                Mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, der Camerata Salzburg, den Salzburg Chamber Soloists und der Salzburger Kammerphilharmonie erhielt Michaela die Möglichkeit, mit Persönlichkeiten wie Claudio Abbado, Seiji Ozawa, Franz Welser-Möst, Anne- Sophie Mutter, Emmanuel Pahud und Christian Tetzlaff zu arbeiten.